Ikarus
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Projektinformationen
Wir kennen die Legende von Ikarus. Sein Vater Dädalus baute für sich und seinen Sohn Flügel aus Federn und Wachs, um der Gefangenschaft des Minos auf Kreta zu entkommen. Ikarus wurde übermütig, das Wachs schmolz und er stürzte ins Meer – trotz der Warnungen seines Vaters.
Auch hier die Parallelen: Trotz aller Warnungen und Mahnungen schrauben wir uns in immer größere Höhen und immer wärmere Gefilde – und der Absturz ist nicht weit. Okay, vielleicht ist das etwas drastisch und plakativ.
Fotografiert wurden Präparate von Tieren, deren Arten größtenteils ausgestorben sind. Für diese Serie unterstützte mich Dr. Martin Päckert, Leiter der Sektion Ornithologie der Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen Dresden, mit großem Engagement.
In der Malerei wird der „törichte“ oder „übermütige“ Mensch häufig als Ikarus dargestellt.
ANIMA ist gemeinsam mit SAMSA, IKARUS und BASILISK Teil des übergreifenden Werkkomplexes EQUILIBRIUM. In diesen miteinander verbundenen Serien untersucht EQUILIBRIUM das fragile Gleichgewicht zwischen Bewahrung und Aussterben, Schönheit und Bedrohung – und unsere eigene Verantwortung innerhalb der natürlichen Welt.
